Raub-Alarm in Donaufeld!

05. Oktober 2011

Raub-Alarm in Donaufeld!

SONY DSCDie Postdirektoren rauben der Donaufelder Bevölkerung ihr Postamt in der Scheffelstraße. Das bedeutet für die DonaufelderInnen eine schlechtere Qualität beim Post-Service und weitere Wege, obwohl die Post ein Dienstleister sein soll!

SP-Bezirksrat Georg Papai und das Netzwerk Donaufeld organisierten am 04. Oktober eine große Kundgebung vor der Post in der Scheffelstraße. Mehr als 120 Personen haben teilgenommen. Es gibt breiten Widerstand im Grätzel. Die Menschen fühlen sich von der Post im Stich gelassen – „Das ist sicher nicht kundenfreundlich“ so viele Anwesende unisono. Ein Postpartner im Zentrum Donaufelds ist zumindest eine vertretbare Notlösung.

Mit dabei bei der Kundgebung der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner. Auch er ist gegen die Schließungspläne der Post und hat bereits unzählige Gespräche mit den Postverantwortlichen geführt.

Die Post wurde unter der FPÖ/ÖVP Bundesregierung teilprivatisiert – dass sind jetzt die Auswirkungen daraus. „Bei den zwei Parteien darf man sich politisch bedanken – da können sich jetzt alle anschauen wo das hinführt wenn Infrastruktureinrichtungen privatisiert werden. Daher muss ein für alle Mal klar gestellt werden: „KEINE PRIVATISIERUNG VON ÖFFENTLICHER INFRASTUKTUR!““ so der Floridsdorfer SPÖ-Klubvorsitzende Georg Papai“.

Die SP-Bezirksrätinnen und Bezirksräte aus Donaufeld werden gemeinsam mit dem „Netzwerk Donaufeld“ weiter Unterschriften sammeln um klar zu stellen, dass eine Infrastrukturverschlechterung in unserem Grätzel nicht akzeptiert werden kann., so die SP VertreterInnen Ilse Fitzbauer, Georg Papai, Anja Patschka und Bernhard Herzog.