10. Mai 2010

„Auch künftige Mieter sollen über Verkehrslösung in Donaufeld mitreden können“

Entscheidung der Öffnung der B3 beim Satzingerweg auf den Zeitpunkt nach der Besiedelung der Bombardiergründe vertagt. ÖVP-Floridsdorf will einen Großteil der Betroffenen von vorneherein ausschließen! Da hilft auch keine eilig organisierte Diskussionsveranstaltung.

„Eine Entscheidung über mögliche Verkehrsmaßnahmen in Donaufeld machen erst dann Sinn, wenn die Wohnungen auf den Bombardier-Gründen bezogen sind“, sagt der Floridsdorfer SPÖ-Klubobmann Georg Papai. „Die ÖVP will offenbar jene Menschen, die eine mögliche Anbindung des Satzingerwegs an die B3 betrifft, von der Diskussion ausschließen. Warum die Eile?“

Die Floridsdorfer SPÖ will die Verkehrsströme analysieren, wenn alle Wohnungen bezogen sind und den AnrainerInnen die Möglichkeit geben die neue Situation zu beurteilen. Die Bevölkerung wird in die endgültige Entscheidung eingebunden, „und zwar alle Menschen, die dort leben, jetzt und in Zukunft“, sagt Papai. Die Wohnbauträger der neuen Wohnanlagen auf den Bombardier-Gründen bekommen Einladungen für die künftigen MieterInnen, sich an der Meinungsfindung zum Satzingerweg zu beteiligen.